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	<description>Die Infoseite über Schleswig-Holstein</description>
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		<title>Die Regionalpolitik in Schleswig-Holstein</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 18:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Regionalpolitik in Schleswig-Holstein wird durch Ländlichkeit und Protestantentum geprägt. Nach dem Krieg schaffte es der Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten, einen großen Teil der Wähler auf seine Seite zu ziehen. Schleswig-Holstein nahm in der Nachkriegszeit einen sehr hohen Anteil der Vertriebenen auf. Mit der fortschreitenden Integration derselben verlor aber der Bund immer mehr an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/kiel2-300x225.jpg" alt="" title="Foto: Uwe Lütjohann - Fotolia.com" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-33" /><strong>Die Regionalpolitik in Schleswig-Holstein wird durch Ländlichkeit und Protestantentum geprägt. Nach dem Krieg schaffte es der Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten, einen großen Teil der Wähler auf seine Seite zu ziehen. Schleswig-Holstein nahm in der Nachkriegszeit einen sehr hohen Anteil der Vertriebenen auf. Mit der fortschreitenden Integration derselben verlor aber der Bund immer mehr an Bedeutung.</strong><span id="more-32"></span></p>
<h2>Erfolg der Parteien</h2>
<p>Bei den Landtagswahlen 1960 und 1990 konnten rechtsextreme Parteien einen Wahlerfolg verzeichnen, dieser wiederholte sich allerdings nicht. Die Grünen und die FDP haben es schon immer in Schleswig-Holstein schwerer in der Gunst der Wähler gehabt. Das Wahlergebnis für diese Parteien fallen hier niedriger aus als in den anderen Bundesländern. Tonangebende Parteien wie CDU und SPD erfreuen sich unterschiedlicher Beliebtheit. Die SPD kann sich in den kreisfreien Städten und im Umland von Hamburg den Stimmen der Wähler sicher sein, während dies bei der CDU in Nordfriesland und im Dithmarschen sowie in ländlichen Gemeinden der Kreise Segeberg, Steinburg und Rendsburg-Eckernförde der Fall ist. </p>
<h2>Der Südschleswigsche Wählerverband</h2>
<p>Eine Ausnahme in der Regionalpolitik in Schleswig-Holstein bildet der Südschleswigsche Wählerverband. Er vertritt die Meinung der dänischen und teilweise der friesischen Bevölkerung des Landes. Für ihn gilt die 5-Prozent-Hürde in der Landtagswahl nicht.  Die Regionalpolitik in Schleswig-Holstein kooperiert in vielen Angelegenheiten mit Hamburg, das wirtschaftlich gesehen ein sehr starker Nachbar ist. Jedoch geschieht die Kooperation nicht vorbehaltlos. Der Gründung des von Hamburg angeregten Nordstaates steht Schleswig-Holstein sehr skeptisch gegenüber. Die Unternehmerverbände dagegen würden einen solchen Zusammenschluss befürworten. </p>
<h2>Aktuelle Situation</h2>
<p>Aktuell wird die Regionalpolitik in Schleswig-Holstein von der Koalition der CDU und FDP bestimmt. Sie ist seit dem 27. Oktober 2009 tonangebend im Landtag. Ministerpräsident Schleswig-Holsteins ist der zur CDU gehörende Peter Harry Carstensen. Das Amt des Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein wurde auffällig oft von CDU-Angehörigen getragen. Bekannte CDU-Ministerpräsidenten sind beispielsweise Uwe Barschel, der das Amt von 1982 bis 1987 innehatte, und Gerhard Stoltenberg- Amtsinhaber in der Zeit von 1971 bis 1982. Zu den bekannten Ministerpräsidenten aus den Reihen der SPD zählen Björn Engholm von 1988 bis 1993 und Heide Simonis von 1993 bis 2005. </p>
<h2>Neuwahlen</h2>
<p>Der amtierende Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wird in der Regionalpolitik Schleswig-Holsteins von einem Kabinett aus 7 Ministern unterstützt. Davon kommen vier aus den eigenen Reihen. Die Kabinettsmitglieder sind im Einzelnen: Heiner Garg von der FDP als Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales &#8211; gleichzeitig ist er Stellvertreter von Peter Harry Carstensen-, Rainer Wiegard von der CDU als Finanzminister, Klaus Schlie (CDU) als Innenminister, Emil Schmalfuß – von der FDP nominiert, aber eigentlich parteilos – als Minister für Justiz, Gleichstellung und Integration, Juliane Rumpf von der CDU als Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Jost de Jager (CDU) als Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr und zu guter Letzt Ekkehard Klug von der FDP als Bildungs- und Kulturminister. Die derzeit betriebene Regionalpolitik in Schleswig-Holstein stand anfangs unter keinem guten Stern. Die anfängliche Zusammenarbeit mit der SPD im Landtag scheiterte und wurde im Juli 2009 aufgekündigt. Neuwahlen wurden für den 27. September 2009 angestrebt, der Antrag der CDU auf Selbstauflösung erreichte allerdings die dafür notwendige Zweidrittelmehrheit nicht. Daraufhin stellte Ministerpräsident Carstensen die Vertrauensfrage und im Anschluss daran wurden die damals amtierenden Minister aus den Reihen der SPD entlassen. </p>
<p>Foto: Uwe Lütjohann &#8211; Fotolia.com<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Schleswig-Holsteins Geographie bietet viel Abwechslung</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 10:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrachtet man Schleswig-Holsteins Geographie, trifft man auf viele interessante Fakten. Im Süden bildet die Halbinsel Jütland den Abschluss des Landes Schleswig-Holstein, im Norden ist es die Norddeutsche Tiefebene. Die Grenzen im Osten stellen die Ostsee und Mecklenburg-Vorpommern und im Westen die Nordsee dar. Im Norden grenzt Schleswig-Holstein weiterhin an Dänemark und im Süden an Niedersachsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/friedland3-300x197.jpg" alt="" title="Foto: Jan Rose - Fotolia" width="300" height="197" class="alignleft size-medium wp-image-29" /><strong>Betrachtet man Schleswig-Holsteins Geographie, trifft man auf viele interessante Fakten. Im Süden bildet die Halbinsel Jütland den Abschluss des Landes Schleswig-Holstein, im Norden ist es die Norddeutsche Tiefebene. Die Grenzen im Osten stellen die Ostsee und Mecklenburg-Vorpommern und im Westen die Nordsee dar. Im Norden grenzt Schleswig-Holstein weiterhin an Dänemark und im Süden an Niedersachsen und Hamburg. Der geografische Mittelpunkt Schleswig-Holsteins ist die kleine Stadt Nortorf.</strong><span id="more-28"></span></p>
<h2>lage</h2>
<p>Mit seiner Lage an der Küste der Nord- und Ostsee hat Schleswig-Holstein einen Anteil von 3,2 Prozent an der gesamten Küstenlinie Europas. Auch innerhalb des Landes finden sich einige große Gewässer. Die Eider, der größte Fluss Schleswig-Holstein, und die Levensau sind die geografischen Grenzen der Landesteile Schleswig und Holstein. Diese befindet sich nördlich in der Nähe von Kiel und hatte hauptsächlich in der Vergangenheit eine wichtige Bedeutung. Bis 1806 war sie die nördliche Grenze des Heiligen Römischen Reiches. Anschließend war sie bis 1864 dieselbe des Deutschen Bundes. Eine herausragende Rolle in Schleswig-Holsteins Geographie übernehmen die Landschaften. Ein Großteil des Landes wurde durch die Einrichtung von Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten unter besonderen Schutz gestellt. An der Küste zieht sich die Marsch entlang. Das zeigt sich deutlich durch die Namen der dort liegenden Regionen (beispielsweise Dithmarschen). Marschland ist Schwemmland, welches besonders fruchtbar ist. Die Marsch Schleswig-Holsteins hatte ihre Entstehung in der letzten Eiszeit als Endmoränenlandschaft. Die Basis der Marsch ist das Watt, welches trockengefallen bzw. trockengelegt wurde. Das Marschland Schleswig-Holsteins wird intensiv als Weidefläche und Ackerland genutzt. Die vorgelagerte Insel Fehmarn, welche sich östlich des Marschlandes befindet und ebenfalls zu Schleswig-Holstein zählt, entstand ebenfalls in der letzten Eiszeit, allerdings als Grundmoränenlandschaft. </p>
<h2>Wattenmeer</h2>
<p>Im Westen wird Schleswig-Holsteins Geographie intensiv durch das Watt geprägt. An die oben bereits ausführliche Marsch schließt sich die hohe und niedere Geest an. Die Geest ist das Gegenteil der Marsch. Die Geest wurde gleichfalls während der Eiszeit geschaffen. Sie liegt höher als die Marsch und wurde daher früher als diese von Menschen besiedelt. Sie waren in der Geest vor den entfesselten Naturgewalten des Windes und des Meeres deutlich sicherer, obgleich die Geest unfruchtbarer ist als die Marsch. Die Geest entstand durch Sandablagerungen und ist daher sehr trocken. An Marsch und Geest in der West-Ost-Ausdehnung von Schleswig-Holsteins Geographie schließt sich das Schleswig-Holsteinische Hügelland an. Die höchste Erhebung desselben ist der Bungsberg mit einer Höhe von 168 m über NN. An der Ostküste weist Schleswig-Holsteins Geographie Buchten und Förden auf. Sie ist gleichfalls sehr fruchtbar. Die geographische Gliederung der Ostküste wird in die Halbinseln Schwansen, Dänischer Wohd, Wagrien und Angeln vorgenommen. Sie sind im Gegensatz zum flachen Land an der Westküste hügelig. </p>
<h2>Das Landesinnern</h2>
<p>Im Landesinnern Schleswig-Holsteins liegen mehrere große Seen. Die Landschaft um diese wird als Holsteinische Schweiz bezeichnet. Die Hüttener Berge und der gleichnamige Landstrich liegen an der Grenze zur Geest. Im ganzen Land trifft man auf Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Sie tragen dazu bei, die einmalige Naturlandschaft zu erhalten. Der größte Nationalpark Mitteleuropas ist der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der zum Teil als Biosphärenreservat ausgewiesen ist. Zudem gibt es das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, wovon sich nur ein geringer Teil in Schleswig-Holstein befindet.</p>
<p>Foto: Jan Rose &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Tourismus in Schleswig-Holstein</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 17:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tourismus in Schleswig-Holstein ist eine der wichtigsten Einnahmequellen dieses Bundeslandes. Geographisch gesehen hat Schleswig-Holstein einiges zu bieten, was es für den Touristen interessant macht: die Küsten der Nord- und Ostsee, mannigfaltige Natur- und Landschaftsschutzgebiete, historische Städte. Da ist für jeden etwas dabei und darum kommen wohl auch jedes Jahr mehrere Millionen Menschen nach Schleswig-Holstein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/friedland1-300x225.jpg" alt="" title="Foto: André Thölken - Fotolia" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Der Tourismus in Schleswig-Holstein ist eine der wichtigsten Einnahmequellen dieses Bundeslandes. Geographisch gesehen hat Schleswig-Holstein einiges zu bieten, was es für den Touristen interessant macht: die Küsten der Nord- und Ostsee, mannigfaltige Natur- und Landschaftsschutzgebiete, historische Städte. Da ist für jeden etwas dabei und darum kommen wohl auch jedes Jahr mehrere Millionen Menschen nach Schleswig-Holstein. </strong><span id="more-22"></span></p>
<h2>An der See</h2>
<p>Hauptsächlich wird der Tourismus in Schleswig-Holstein von den Möglichkeiten am, im und auf dem Wasser geprägt. Eine der beliebtesten Touristenziele an der Nordseeküste ist St. Peter Ording. Die Stadt kann jedes Jahr etwa eine Million Übernachtungsgäste für sich verbuchen. Die Zahl der Tagesgäste und vor allen Dingen der Badegäste und Wassersportler dürfte aber um einiges höher liegen. Der Tourismus in Schleswig-Holstein wird zum größten Teil durch die Menschen des eigenen Landes betrieben. In den letzten Jahren verbrachten viele Deutsche ihren Urlaub im Heimatland und Schleswig-Holstein war dabei eines der begehrtesten Bundesländer. </p>
<h2>Infrastruktur</h2>
<p>Aufgrund der hohen Besucherzahlen weist der Tourismus in Schleswig –Holstein eine sehr gute Infrastruktur auf. An Übernachtungsmöglichkeiten sind Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Jugendherbergen in großer Zahl vorhanden. Daneben gibt es ausreichend Campingplätze für den Urlaub mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil. An einigen Stellen wird es erlaubt, direkt am Strand sein Zelt aufzuschlagen, das wilde Zelten ist aber überall verboten. Äußerst beliebt sind Ferien auf dem Bauernhof. In Schleswig-Holstein findet man in dieser Hinsicht mit die meisten Angebote in Deutschland. Sylt ist ohne Zweifel die Hochburg des Tourismus in Schleswig-Holstein. Mehrfach wurde die Insel als die beliebteste Insel bei den Touristen gewählt. Sylt ist die nördlichste Insel Deutschlands und die größte Insel Nordfrieslands. Besonders bekannt ist der 40 Kilometer lange Strand im Westen der Insel. Sylt ist über den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden und das bereits seit 1927. Über diesen kommen die Touristen mit dem Auto oder dem Zug nach Sylt. Eine andere Möglichkeit ist die Anreise mit dem Flugzeug. Die Touristen suchen auf Sylt hauptsächlich die Orte Kampen, Westerland und Wenningstedt auf. </p>
<h2>Natur pur</h2>
<p>Nicht nur die Küsten sind für den Tourismus in Schleswig-Holstein von Bedeutung. Die Städte und das Landesinnere besitzen ebenfalls ihre Anziehungspunkte. Zahlreiche Naturparks laden zum Kennenlernen der teilweise ursprünglichen Tier- und Pflanzenwelt ein, die sich in atemberaubenden Landschaften präsentiert. Ein wahrer Besuchermagnet sind die angebotenen Wattwanderungen, die im Naturpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer veranstaltet werden. </p>
<h2>Kulinarisches</h2>
<p>Wer als Tourist nach Schleswig-Holstein kommt, der möchte nicht nur den schönen Strand und das Meer genießen, das leibliche Wohl darf gleichfalls nicht zu kurz kommen. Schleswig-Holstein hat in dieser Hinsicht einiges zu bieten. Die kulinarischen Spezialitäten unterscheiden sich von Region zu Region. In Schleswig-Holstein haben Ackerbau, Viehzucht und der Fischfang eine lange Tradition, deshalb trifft man überall in der Küche auf Produkte der eigenen Wirtschaft. Die Kieler Sprotten sind ein kulinarisches Highlight der Region um Kiel. Kieler Sprotten sind kleine, geräucherte Fische, die komplett verzehrt werden können. Erfahrene Konsumenten entfernen allerdings den Kopf und das Rückgrat vor dem Genuss. Krabben sind an der Nordseeküste der Renner und das Krabbenpulen bei den Touristen sehr beliebt. Dafür geht man an Bord eines Krabbenfischers und fährt zum Fangen mit hinaus. Die Krabben werden nach dem Fang noch an Bord des Schiffes gekocht und anschließend gepult. </p>
<p>Foto: André Thölken &#8211; Fotolia<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Flensburg – die Stadt im hohen Norden Deutschlands</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 08:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Flensburg ist die nördlichste Stadt Deutschlands und zudem kreisfrei. Sie ist die größte Stadt des schleswigschen Landesteils und die drittgrößte Stadt in Schleswig-Holstein. Flensburg liegt direkt an der Grenze zu Dänemark, was in der Geschichte der Stadt nicht immer eine günstige Lage war. Anfänge Die Anfänge Flensburgs gehen in das 12. Jahrhundert zurück. An der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/flensburg-300x225.jpg" alt="" title="Foto: Hans Sehringer - Fotolia.com" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-20" /><strong>Flensburg ist die nördlichste Stadt Deutschlands und zudem kreisfrei. Sie ist die größte Stadt des schleswigschen Landesteils und die drittgrößte Stadt in Schleswig-Holstein. Flensburg liegt direkt an der Grenze zu Dänemark, was in der Geschichte der Stadt nicht immer eine günstige Lage war.</strong><span id="more-19"></span></p>
<h2>Anfänge</h2>
<p>Die Anfänge Flensburgs gehen in das 12. Jahrhundert zurück. An der Flensburger Förde entstanden die ersten Siedlungen und Kirchen. Die älteste Siedlung war ein Teil der Husbyharde in Angeln und wurde von den Dänen gegründet. Von Flensburg aus wurde reger Handel betrieben und sich der Fischerei gewidmet. Der Standort Flensburgs ist kein Zufall. Das Gebiet bot eine Reihe von Vorteilen, die die Menschen für sich nutzen wollten. Die Flensburger Förde erlaubte einen sicheren Hafen, der Schutz vor heftigen Winden bot, zudem gab es reiche Vorkommen an Heringen und es führten zwei bedeutende Handelsstraßen durch diese Region. Das war zum einen der Ochsenweg, der wichtig für den Viehhandel war, und der Angelbowege, eine Handelsstraße zwischen Angeln und Nordfriesland. </p>
<h2>Schwere Zeiten</h2>
<p>Das Leben der Einwohner Flensburgs war hart. Regelmäßig traten die Pest, Pocken und die Rote Ruhr auf und rafften zahlreiche Menschen dahin. Weiterhin gab es Leprakranke und auch die Syphilis wurde um 1500 eingeschleppt. Die hygienischen Zustände innerhalb der Stadt waren katastrophal. Hinzu kam ein Großbrand im Jahre 1485 und mehrere Sturmfluten. Nachdem die Hanse im 16. Jahrhundert ihren Niedergang erfahren hatte, stieg Flensburg zu einer bedeutenden Handelsstadt im skandinavischen Raum auf. Flensburg war Schauplatz vieler blutiger Schlachten, die immer wieder die Stadt in ihrer Entwicklung zurückwarfen. Die ständigen Änderungen der Machtverhältnisse wirkten sich mal positiv, mal negativ aus. Vom Zweiten Weltkrieg blieb Flensburg weitestgehend verschont, obwohl Flensburg Stützpunkt der Marine war und die Heeresgarnison beherbergte. Es waren nur wenige Bombeneinschläge während des Krieges zu verzeichnen. </p>
<h2>Verhältnis zu den Dänen</h2>
<p>In Flensburg besteht nach wie vor ein enges Verhältnis zu den Dänen. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass Flensburger in Dänemark arbeiten. Umgedreht verlegten große dänische Unternehmen wie beispielsweise Danfoss ihren Hauptsitz nach Flensburg, um steuerliche Vorteile zu genießen.  In Flensburg sind viele Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Jahrhunderten erhalten geblieben. Die historische Altstadt Flensburgs hat zahlreiche Bauwerke zu bieten. Interessant ist die Tatsache, dass auch in Flensburg im Zuge der Stadtmodernisierung viele Bauwerke abgerissen werden sollten, aber aufgrund von Geldmangel nicht abgerissen wurden. Das ist ebenfalls ein Grund dafür, dass wir heute in Flensburg eine derart intakte Altstadt besichtigen können. </p>
<h2>Sehenswürdigkeiten</h2>
<p>Die älteste Kirche der Stadt ist die Johanniskirche, die im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Weitere Gotteshäuser sind die Marienkirche, die Nikolaikirche und die Heiliggeistkirche, welche ehemals das Hospiz zum Heiligen Geist war. Reste des Franziskanerklosters aus dem Jahre 1263 können ebenfalls besichtigt werden. Das Nordertor ist ein Wahrzeichen der Stadt. Daneben gibt es das Kompanietor &#8211; erbaut 1602 &#8211; und ein Hafentor. In der Altstadt sind ferner zahlreiche Plätze in ihrer Gesamtheit als Sehenswürdigkeit Flensburgs zu betrachten. Auf dem Südermarkt etwa findet man das älteste Haus der Stadt und der Nordermarkt ist Standort des Neptunbrunnens und dem Schrangen. Aus den Zeiten des Seehandels sind der Westindienspeicher und der Zuckerspeicher erhalten geblieben. Erholung findet man an den Stränden der Flensburger Förde, die zum Baden und Erholen einladen. </p>
<p>Foto: Hans Sehringer &#8211; Fotolia.com<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Die Hansestadt Lübeck ist immer eine Reise wert</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 18:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stattpartei-sh.de/?p=16</guid>
		<description><![CDATA[Lübeck ist vielen Menschen ein Begriff im Zusammenhang mit Lübecker Marzipan, einer seit Jahrhunderten bekannten Spezialität. Aber in erster Linie ist Lübeck eine kreisfreie Stadt im Norden Deutschlands, genauer gesagt liegt sie im Südosten Schleswig-Holsteins in der Lübecker Bucht an der Ostsee. Das Tor zum Norden Lübeck ist nach Kiel die zweitgrößte Stadt dieses Bundeslandes, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/luebeck-300x211.jpg" alt="" title="Foto: Jürgen Effner - Fotolia.com" width="300" height="211" class="alignleft size-medium wp-image-17" /><strong>Lübeck ist vielen Menschen ein Begriff im Zusammenhang mit Lübecker Marzipan, einer seit Jahrhunderten bekannten Spezialität. Aber in erster Linie ist Lübeck eine kreisfreie Stadt im Norden Deutschlands, genauer gesagt liegt sie im Südosten Schleswig-Holsteins in der Lübecker Bucht an der Ostsee. </strong><span id="more-16"></span></p>
<h2>Das Tor zum Norden</h2>
<p>Lübeck ist nach Kiel die zweitgrößte Stadt dieses Bundeslandes, flächenmäßig ist sie sogar die größte. Lübeck hat rund 210.000 Einwohner. Weitere Namen von Lübeck sind „die Stadt der sieben Türme“ und „das Tor zum Norden“. Lübeck ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt. Sie hatte das Glück, während des zweiten Weltkriegs relativ verschont zu werden und kann deshalb eine historische Altstadt aufweisen, die aus dem Mittelalter stammt und von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Altstadt Lübecks ist daher die größte Sehenswürdigkeit, die diese Stadt zu bieten hat. Die Zeit der Hanse war die Zeit von Lübeck. Lübeck war die Königin der Hanse, nachdem der einstige Hauptort Wisby vom dänischen König erobert wurde. Einige Male konnte Lübeck den Titel der wichtigsten Handelsstadt Nordeuropas für sich in Anspruch nehmen. 1537 war die Zeit Lübecks als Königin der Hanse vorbei. Die Hanse büßte in den darauffolgenden Jahren ihre Bedeutung ein. </p>
<h2>Geschichte</h2>
<p>Die weitere Entwicklung Lübecks verlief geschichtlich gesehen weniger spektakulär. Der Zweite Weltkrieg ging trotz eines Luftangriffs relativ glimpflich an Lübeck vorbei. Am 2. Mai 1945 wurde Lübeck von den britischen Truppen besetzt, die Lübeck zerstören wollten und zu diesem Zweck bereits Sprengsätze an den Brücken und Kaimauern Lübecks angebracht hatten, die ein deutscher Generalmajor wieder entfernen ließ und somit die Rettung der Stadt erreichte. Diesem mutigen Vorgehen haben wir es zu verdanken, dass uns Lübeck mit seiner historischen Altstadt bis zum heutigen Tage erhalten geblieben ist. Die Stadtsilhouette Lübecks wird vor allem durch die sieben Türme geprägt. Es handelt sich dabei um die Türme der Marienkirche, der St. Jakobikirche, der Petrikirche, der Aegidienkirche und dem Dom zu Lübeck. Letzterer und die Marienkirche besitzen jeweils zwei Türme. Diese fünf Gotteshäuser sind bei einem Besuch in Lübeck die am häufigsten frequentierten Sehenswürdigkeiten. </p>
<h2>Wahrzeichen</h2>
<p>Lübeck ist eine Stadt, die über eine große Anzahl von Sakralbauten verfügt. Die fünf Kirchen, welche die sieben Türme der Stadt stellen, sind nur ein Bruchteil der in Lübeck zu findenden Kirchen. Auch eines der Stadttore ist bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Das Holstentor ist ein Wahrzeichen der Stadt und im ganz Deutschland bekannt. Im Holstentor kann man en Museum zur Geschichte Lübecks besuchen. Das ganze Jahr über finden in Lübeck Veranstaltungen statt, die zum Teil weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind und entsprechend besucht werden. Im Januar und Dezember findet alljährlich die Marzipan-Show im Lübecker Marzipan Speicher statt. Das Lübecker Marzipan wird seit dem Mittelalter hergestellt. Derzeit sind einige Unternehmen in Lübeck ansässig, die sich der Produktion dieser Köstlichkeit widmen. Niederegger ist die bekannteste Firma, die seit den Anfängen des 19. Jahrhunderts die Herstellung von Marzipan betreibt. Daneben gibt es Erasmi &#038; Carstens und den Lübecker Marzipan Speicher. Weitere kulinarische Spezialitäten in Lübeck sind der Plettenpudding, eine mehrschichtige Süßspeise, und das Lübecker National, ein Gemüseeintopf bestehend aus Spargel, Rindfleisch und Möhren und sehr deftig. </p>
<p>Foto: Jürgen Effner &#8211; Fotolia.com<br />
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		<title>Kiel &#8211; eine sehenswerte Stadt an der Ostsee</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 14:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Kiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Kiel ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und bereits aus diesem Grund eine Reise wert. In Kiel leben etwa 240.000 Menschen, jedes Jahr kommen zudem Tausende von Touristen hinzu. Große Bedeutung Kiel hat insbesondere für den Norden Deutschlands und für die skandinavischen Länder eine große Bedeutung. Vom Kieler Hafen aus stechen jährlich rund 2 Millionen Passagiere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/kiel-300x160.jpg" alt="" title="Foto: Lothar LORENZ - Fotolia.com" width="300" height="160" class="alignleft size-medium wp-image-14" /><strong>Kiel ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und bereits aus diesem Grund eine Reise wert. In Kiel leben etwa 240.000 Menschen, jedes Jahr kommen zudem Tausende von Touristen hinzu. </strong><span id="more-13"></span></p>
<h2>Große Bedeutung</h2>
<p>Kiel hat insbesondere für den Norden Deutschlands und für die skandinavischen Länder eine große Bedeutung. Vom Kieler Hafen aus stechen jährlich rund 2 Millionen Passagiere in See, die in Göteborg (Schweden), Oslo (Finnland) oder Klaipéda (Memel) wieder von Bord gehen. Damit besitzt Kiel den drittgrößten Passagierhafen Deutschlands. Die Frachtschifffahrt dagegen spielt in Kiel eher eine untergeordnete Rolle. Einmal in der Woche sticht eine Frachtfähre nach Sankt Petersburg in See.  Die Seefahrt prägte die Entwicklung der Stadt Kiel in der Vergangenheit sehr entscheidend mit. Gegründet wurde Kiel zwischen 1233 und 1242. 1283 erfolgte der Eintritt Kiels in die Hanse. In dieser konnte sich Kiel aufgrund des Einflusses der verschiedenen Landesherren nicht durchsetzen. Kiel war keine freie Stadt wie es Lübeck oder Flensburg waren und so hielten sich gemeinsame Aktivitäten und die Nutzung der Handelsprivilegien in Grenzen. 1518 führte diese eingeschränkte Handlungsweise zum Ausschluss aus der Hanse. </p>
<h2>Wirtschaft</h2>
<p>Wirtschaftlich gesehen hatte die Hanse keinen großen Einfluss auf Kiel. Vielmehr war es der Kieler Umschlag, der die Stadt florieren ließ. Diese Veranstaltung fand einmal im Jahr für eine Woche statt und diente der Abwicklung von Geldgeschäften, bei denen Interessenten aus dem ganzen Land zusammentrafen.  Im ausklingenden 18. Jahrhundert wurde Kiel Teil des dänischen Herrschaftsgebietes, zwischenzeitlich regierten die Schweden, hernach wieder die Dänen und im Jahre 1815 wurde Kiel Mitglied im Deutschen Bunde und gehörte somit Deutschland an. Die Entwicklung Kiels zur Großstadt vollzog sich ab 1865, als der preußische König anordnete, dass die Ostsee-Marinestation nach Kiel verlegt wird. In den beiden Weltkriegen war Kiel einer der bedeutendsten Kriegshäfen der Deutschen. Das führte dazu, dass Kiel ein bevorzugtes Ziel bei Luftangriffen der Alliierten war. Über 80 Prozent der Stadt wurden damals zerstört. Seit dem Jahre 1946 ist Kiel Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. Der Aufbau erfolgte nach genauen Plänen. Recht bald konnte Kiel wieder den Status eines politischen, wirtschaftlichen und geistigen Zentrums genießen. </p>
<h2>Multikulturell</h2>
<p>Kiel ist eine multikulturelle Stadt. Das Stadtbild ist zudem maritim geprägt. Kiel hat eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, leider wurden durch die Luftangriffe im zweiten Weltkrieg aber auch sehr viele zerstört. So trifft man eher auf Bauwerke der neueren Zeit, die aber durchaus ihren Reiz haben. Der Kieler Hafen dürfte unbestritten die größte Sehenswürdigkeit sein, die die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins zu bieten hat. Er ist zudem Austragungsort zahlreicher Veranstaltungen. Eine historische Veranstaltung, die jedes Jahr mehrere zehntausend Menschen begeistert, ist die Kieler Woche. Ein Spektakel rund um die Seefahrt, das 1882 das erste Mal stattfand. Weiter sehenswert im Kieler Hafen sind der Schwedenkai, der Oslokai und der Ostseekai, von denen täglich die großen Fähren ablegen. Das olympische Dorf Kiel-Schilksee, die Schleusenanlage des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau, das Schifffahrtmuseum am Sartorikai und der Alte Botanische Garten sind weitere Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Besuch in Kiel auf seiner Liste haben sollte. Und natürlich muss man unbedingt einmal die Kieler Sprotten probieren, einen kleinen, geräucherten Fisch, den man mit Kopf und Gräten essen kann. </p>
<p>Foto: Lothar LORENZ &#8211; Fotolia.com<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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		<title>Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 14:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein findet man in großer Zahl. Bereits die bewegte Geschichte dieses Landstrichs hat etliche Sehenswürdigkeiten hervorgebracht. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein ist das Marine-Ehrenmal in Laboe. Es wurde in Gedenken an die Marinesoldaten, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen, errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen weiterhin die Namen der in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/friedland2-300x197.jpg" alt="" title="Foto: Sunnydays - Fotolia" width="300" height="197" class="alignleft size-medium wp-image-26" /><strong>Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein findet man in großer Zahl. Bereits die bewegte Geschichte dieses Landstrichs hat etliche Sehenswürdigkeiten hervorgebracht. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein ist das Marine-Ehrenmal in Laboe. Es wurde in Gedenken an die Marinesoldaten, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen, errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen weiterhin die Namen der in diesem Krieg gefallenen Marinesoldaten hinzu. Heute soll das Marine-Ehrenmal an alle Seeleute erinnern, die auf See geblieben sind, und gleichzeitig zu einer friedlichen Seefahrt auf freien Meeren aufrufen.</strong><span id="more-25"></span></p>
<h2>U 995</h2>
<p>In unmittelbarer Nähe des Marine-Ehrenmals in Laboe liegt das Museums-U-Boot U 995. Es ist es der hauptsächliche Magnet der Besucher. Ehrenmal und Museum werden von diesen meist zusammen besichtigt. Das U-Boot U 995 nahm mit 9 Feindfahrten aktiv am Zweiten Weltkrieg teil. Es wurde von der Werft Blohm &#038; Voss in Hamburg gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Besitz der norwegischen Marine, kam aber 1965 durch Rückgabe wieder nach Deutschland. Seit 1972 ist es ein Museumsschiff und kann besichtigt werden. Weniger ein Gebäude, sondern eher ein bedeutendes Bauwerk stellt der Nord-Ostsee-Kanal dar. Er gehört in die Aufzählung der Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein unbedingt hinein. Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Ostsee in der Kieler Förde mit der Nordsee an der Elbmündung. Er ist die meistbefahrene, künstlich angelegte Wasserstraße der Welt. Der Nord-Ostsee-Kanal führt etwa 100 Kilometer durchs Land. Die Schiffe sparen durch seine Nutzung eine Strecke von 900 Kilometern ein. Ohne den Nord-Ostsee-Kanal müssten sie die Nordspitze Dänemarks runden. </p>
<h2>Der Nord-Ostsee-Kanal</h2>
<p>Für den Touristen hält der Nord-Ostsee-Kanal einige Highlights bereit. Neben dem Kanal verlaufen auf beiden Seiten befestigte Wander- und Radwanderwege, die vor allem in der schönen Jahreszeit sehr intensiv für (Mehr) Tagestouren genutzt werden. Zahlreiche Fähren, die zudem kostenlos sind, erlauben an vielen Stellen die Überquerung des Kanals. An den Schleusenanlagen Brunsbüttel und Kiel befindet sich jeweils ein Schleusenmuseum, welches zum Besuch einlädt. Die Schiffsbegrüßungsanlage in Rendsburg ist ferner eine touristische Attraktion. Jedes Schiff wird mit der Nationalhymne und der Flagge seines Landes begrüßt. Hält man sich einmal in Rendsburg auf, trifft man auf ein weiteres Mitglied in der Familie der Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein: die Eisenbahnhochbrücke. Sie trägt eigentlich den Namen Rendsburger Hochbrücke und ist eine der vielen Hochbrücken, die den Nord-Ostsee-Kanal überspannen. Sie hat allerdings mit einer Besonderheit aufzuwarten. Die Eisenbahnhochbrücke ist nicht nur für den Eisenbahnverkehr gedacht. An ihr befindet sich außerdem eine Schwebefähre, die Personen und Autos über den Kanal bringt. Die Rendsburger Hochbrücke ist Wahrzeichen der Stadt Rendsburg und ein wichtiges Technikdenkmal Deutschlands. </p>
<h2>Museen</h2>
<p>Die vielen Museen sind gleichfalls ein bedeutender Bestandteil der Sehenswürdigkeiten in Schleswig-Holstein. Die Themen, mit denen sich die Museen befassen, sind breitgefächert. So gibt es beispielsweise in der Nähe von Schleswig das Wikinger-Museum Haithabu. Die Wikinger prägten das Bild Schleswig-Holsteins entscheidend mit. Der Standort des Museums wurde nicht von ungefähr gewählt. Archäologische Ausgrabungen, die 1900 begonnen wurden, bringen noch heute Fundstücke aus den Tagen der Besiedlung durch die Wikinger hervor. Es wurde ein Freilichtmuseum geschaffen, welches durch zahlreiche Rekonstruktionen unbedingt einen Besuch wert ist. Das zu sehende Langschiff wurde im Hafen von Haithabu gefunden und wieder aufgebaut. </p>
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		<title>Schleswig-Holstein hat eine bewegte Geschichte</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 14:24:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holsti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Schleswig-Holsteins Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück. Heute eines der beliebtesten Bundesländer der Deutschen, wenn es um den Urlaub geht, fand früher so mancher Kampf auf dem Gebiet von Schleswig Holstein statt. Nach der Eiszeit Bereits nach der letzten Eiszeit gab das Land den ersten Menschen eine Heimat. Schleswig-Holstein besaß reiche Fischgründe, die Erde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.stattpartei-sh.de/wp-content/uploads/2011/02/friesland-leuchtturm-300x200.jpg" alt="" title="Foto: Jochen Sass - Fotolia.com" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-8" /><strong>Schleswig-Holsteins Geschichte reicht weit in die Vergangenheit zurück. Heute eines der beliebtesten Bundesländer der Deutschen, wenn es um den Urlaub geht, fand früher so mancher Kampf auf dem Gebiet von Schleswig Holstein statt.</strong><span id="more-6"></span></p>
<h2>Nach der Eiszeit</h2>
<p>Bereits nach der letzten Eiszeit gab das Land den ersten Menschen eine Heimat. Schleswig-Holstein besaß reiche Fischgründe, die Erde war fruchtbar – ein idealer Lebensraum für die Jäger und Sammler. Etwa ab 4.000 v. Chr. wurde die fruchtbare Erde von den Ackerbauern genutzt. Ihnen haben wir auch die sehenswerte Megalithanlagen zu verdanken, die man heute vielerorts in Schleswig-Holstein besichtigen kann. Die Bedeutung der Megalithanlagen ist bis dato nicht eindeutig geklärt. Megalithe wurden ebenfalls unter dem Namen Hinkelsteine bekannt. Es sind große, unbehauene Steinblöcke, die von den Menschen entweder als Teile von Grabanlagen genutzt oder nach einem bestimmten System aufrecht hingestellt wurden. Mit Schleswig-Holsteins Geschichte ist weiterhin der Ochsenweg untrennbar verbunden. Der Ochsenweg war einer der wichtigsten Verkehrswege des Nordens. Sein Entstehungszeitpunkt geht wahrscheinlich in die Bronzezeit zurück. Der Ochsenweg war für den Viehhandel in Nordjütland unerlässlich. Er ist auch unter dem Namen Heerweg bekannt geworden. Der Ochsenweg liegt zwischen der Eider, einer der größten Flüsse Norddeutschlands, und Viborg in Dänemark. Heute ist er ein beliebter Radwanderweg.</p>
<h2>Mittelalter</h2>
<p>Ein weiterer Meilenstein Schleswig-Holsteins Geschichte war die Herrschaft der Schauenburger ab dem Ende des 14. Jahrhunderts. Die geografische Lage Schleswig-Holsteins gab immer wieder Anlass zu Auseinandersetzungen. Wichtige Städte wie Lübeck und Kiel waren bei Herrschern äußerst begehrt, war doch die Macht in diesen Städten gleichbedeutend mit der Herrschaft über weite Teile des Baltikums. Im 14. Jahrhundert war Lübeck eine der wichtigsten Städte in Nordeuropa. Die Hanse war über Jahrhunderte hinweg der Wirtschafts- und Machtfaktor rund um die Ostsee und Kiel, Hamburg und Lübeck die Zentren derselben. Das Adelsgeschlecht der Schauenburger errichtete 1474 das Herzogtum Schleswig-Holstein. Allerdings ging Holstein einige Zeit später in die dänische Vorherrschaft über. Nach dem Aussterben der Schauenburger wurde der dänische König Christian I. zum Herrscher des Landes, das aber nicht als König, sondern als Herzog. Schleswig und Holstein wurden unter dessen Herrschaft als zwei unterschiedliche Landstriche behandelt. Schleswig war zu dieser Zeit ein königlich-dänisches Lehen, während Holstein als Reichslehen der Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zugehörig war. In den folgenden Jahrhunderten gab es in Schleswig-Holsteins Geschichte ständige Machtwechsel und daraus resultierend wurde das Land unentwegt anders aufgeteilt.</p>
<h2>Der Nationalsozialismus</h2>
<p>Hauptsächlich die Dänen waren an diesem Landstrich interessiert, aber natürlich auch die Deutschen bzw. die Preußen. Das Ringen zwischen den beiden Völkern hatte 1920 ein Ende, als nach dem Ende des 1. Weltkrieges der Prager Frieden geschlossen wurde. Während des Nationalsozialismus weist Schleswig-Holsteins Geschichte eher ein unrühmliches Kapitel auf. Die Region war eine Hochburg dieser Gesinnung. Zu den Wahlen im Jahre 1928 erzielte die NSDAP im Dithmarschen ein hohes Wahlergebnis. 1929 fand die sogenannte Blutnacht von Wöhrden statt, 1932 der Altonaer Blutsonntag. Beide Ereignisse nutzte die NSDAP zu Propagandazwecken. Etliche Konzentrationslager waren ebenfalls in Schleswig-Holstein zu finden. Eines der ersten Konzentrationslager, das KZ Wittmoor, wurde am 10. März 1933 mit den ersten Gefangenen belegt. Nach dem 2. Weltkrieg verlief Schleswig-Holsteins Geschichte in geordneten Bahnen.</p>
<p>Foto: Jochen Sass &#8211; Fotolia.com<strong>Ähnliche Berichte:</strong>
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